Herzlich Willkommen!

Ich freue mich Sie auf meiner Website begrüßen zu dürfen. Ich biete Psychotherapie (Fachkunde Verhaltenstherapie) für Erwachsene Privatversicherte/Selbstzahler in Darmstadt an.
Ab Juli 2026 kann ich auch gesetzlich Versicherte aufnehmen. Bitte melden Sie sich erst ab dem 22.06.2026, wenn Sie Interesse an einem Erstgespräch haben.

Kontakt

Rossdörfer Straße 17
64287 Darmstadt

Tel.: 0175-9909156
Email: psychotherapie-bleck@mail.de

Telefonische Erreichbarkeit:
Mo-Do 8:15 Uhr-8:45 Uhr und 13:00 Uhr-13:30 Uhr.
Wenn ich in diesen Zeiten nicht dran gehen kann, sprechen Sie bitte auf die Mailbox. Ich rufe Sie zurück.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Brauche ich eine Therapie?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Wenn Sie sich mit der Frage auseinandersetzen, ob eine Psychotherapie für Sie hilfreich sein könnte oder nicht, würde ich grundsätzlich jedem empfehlen dies durch einen Psychotherapeuten im persönlichen Gespräch einschätzen zu lassen. Das geht im sog. Erstgespräch bzw. den Sprechstunden. Hier trifft man sich unverbindlich, bespricht das Problem, das Sie mitbringen, und ob und wie eine Psychotherapie dabei helfen könnte, das Problem zu lösen.
Ich unterstütze Sie gerne dabei herauszufinden, ob eine Psychotherapie Ihnen weiterhelfen kann oder nicht. Nehmen Sie für einen Termin gerne Kontakt auf. Bitte beachten Sie, dass ich derzeit nur Termine an Selbstzahler und Privatversicherte vergeben kann.

Wie geht es dann weiter?

Bevor die eigentliche Psychotherapie begonnen wird, sind noch zwei weitere Schritte nötig.

  1. Im Rahmen weitere Sprechstunden und den sog. probatorischen Sitzungen stellen Patient und Therapeut beidseitig fest, ob sie miteinander arbeiten können und wollen. Wenn Sie sich bei einem Therapeuten unwohl fühlen oder nicht öffnen können, hat es keinen Sinn eine Psychotherapie bei ebendiesem zu beginnen. Umgekehrt können persönliche Gründe oder auch fehlendes Wissen/fehlende Spezialiesierung auf den mitgebrachten Problembereich seitens des Therapeuten dazu führen, dass es nicht passt. Auch in dem Fall wäre Ihnen nicht geholfen.
  2. Die Diagnostik: Psychische Erkrankungen zu erkennen und einzuordnen ist manchmal gar nicht so einfach. Deswegen sind wir Psychotherapeuten geschult darin zu erkennen, wann ein Problem, eine Verhaltensweise oder ein Erleben als „normal“ einzuordnen ist und wann es als krankheitswertig gilt, also so stark ausgeprägt ist, dass wir eine Diagnose vergeben. Dabei geht es nicht darum, jemanden in eine Schublade zu stecken, sondern eine Erklärung für die Probleme zu haben. Aus dieser Erklärung leitet sich oft schon ab, was in der Behandlung helfen könnte.

Wenn Patient und Therapeut entschieden haben, dass sie eine Psychotherapie aufnehmen möchten, beginnt die eigentliche Behandlung.

Was ist Verhaltenstherapie?

Grundlegendes Modell der Verhaltenstherapie

Jeder Mensch steckt permantent (also den ganzen Tag über) in den verschiedensten Situationen. Und jeder Mensch erlebt in diesen Situationen Gefühle, hat irgendwelche Gedanken im Kopf und zeigt ein bestimmtes Verhalten. Menschen unterscheiden sich hinsichtlich ihres Verhaltens, ihrer Gefühle und ihrer Gedanken in den jeweiligen Situationen voneinander.
Zum Beispiel kann es sein, dass Person A auf die Absage eines Treffens mit einer Freundin durch diese mit Ärger reagiert, weil sie denkt, dass die Freundin sie nicht mag und deswegen absagt, während Person B vielleicht Erleichterung empfindet, weil sie denkt „Mein Tag ist eh schon voll genug, dann habe ich mehr Zeit für anderes“.
Dieser Unterschied zwischen Menschen entsteht durch unterschiedliche Lebenserfahrungen, die bestimmte Gedankenmuster (vlg. Grundannahmen, Schemata), aber auch bestimmte Bedürfnisse (z.B. Grundbedürfnisse) hervorrufen.

Warum entsteht ein Problem?

Menschen begeben sich in Behandlung, wenn es ihnen schlecht geht. Also dann, wenn Gefühle „stören“ (ganz egal, ob es eine Angst, Trauer, Niedergeschlagenheit, Gefühl des Zwangs, Ärger oder Wut, Schamgefühle, Schuld oder eine generelle Unzufriedenheit ist). Diese „problematischen“ Gefühle haben in der Regel zwei Ursachen (diese sind oft beide zu finden):

  1. Lebenserfahrungen (u.a. traumatische Erfahrungen, aber z.B. auch Einflüsse der Erziehung in der Kindheit) prägen unseren Blickwinkel auf die Welt. Sowohl die (unbewusste) gedankliche Einstellung zu einer Situation, als auch die Wichtigkeit spezifischer Bedürfnisse kann auf eine Art und Weise geprägt werden, dass immer wieder schwierige Gefühle im Alltag auftauchen.
  2. Der Umgang mit den problematischen Gefühlen: Da wir diese als unangenehm empfinden, versuchen wir sie „weg“ zu bekommen. Die Strategien, mit denen Menschen ihre Gefühle wegbekommen möchten, bringen aber meist weitere Probleme mit sich.
    Z.B. führt Grübeln oder sich über seine Gefühle zu ärgern nicht zur Lösung des Problems, Alkohol- oder Cannabiskonsum nur zu einer vorrübergehenden Dämpfung von Gefühlen, Vermeidung von angsauslösenden Situation nicht zum Erlernen des Umgangs mit den Situationen und Zwangshandlungen nicht zu einem nachhaltig besseren Gefühl.

Wo setzt die Verhaltenstherapie an?

Ich unterteile eine Behandlung immer in zwei Schritte:
Im ersten Schritt geht es darum, sich selbst zu verstehen und kennenzulernen. Dazu gehört auch sich selbst zu beobachten. Konkret heißt das, dass zunächst mal das Problem/die Probleme so herausgearbeitet werden, wie oben beschrieben. Ohne diese Analyse ist ein gezieltes Arbeiten kaum möglich.
Im zweiten Schritt geht es um die Veränderung des Problems. Und so vielfältig, wie die Probleme sein können, sind am Ende auch die Methoden, mit denen Veränderungen erwirkt werden. Es kann sich dabei um die Diskussion eines Denkmusters (vgl. kognitive Umstrukturierung), Verhaltensexperimente (z.B. Konfrontation von Ängsten), eine Verbesserung sozialer Kompetenzen, das Erlernen von Akzeptanz (z.B. nach Verlust) oder auch einen versöhnlicheren Umgang mit sich selbst handeln.

Was ist das Ziel bzw. wie soll der Endzustand aussehen?

Mein Ziel ist es nicht, möglichst schnell ein einzelnes Problem mit einer einzelnen Methode zu lösen. Es gibt kein Rezept wie „Immer, wenn Sie prokrastinieren, wenden Sie diese Technik an und Sie werden danach sofort mit Ihrer Tätigkeit anfangen„. Stattdessen geht es darum, die dahinter liegenden Mechanismen zu verstehen und flexibel im Umgang damit zu werden. Das heißt also auch, dass ich keine störenden Gefühle weg machen kann und will, sondern den Menschen dazu anleite, sich selbst in schwierigen Situationen helfen zu können. Das braucht Zeit und lässt sich nicht mit ein paar Gesprächen erreichen.

Über mich

Mein Interesse an dem Fach Psychologie wurde durch eine Schnupper-Vorlesung für Oberstufenschüler der Universität Bonn geweckt. Seither lässt mich das Interesse für die Wissenschaft des Erlebens des Menschen nicht mehr los. Neben dem Studium habe ich mich besonders für die Forschung interessiert, jedoch merkte ich im Rahmen von studentischen Praktika, dass es mich mehr in Richtung Psychotherapie zieht. So spezialisierte ich mich bereits im Master auf die klinische Psychologie und Psychotherapie und machte im Anschluss die Weiterbildung zur psychologischen Psychotherapeutin. Parallel zur Ausbildung durfte ich bereits als Stationspsychologin der Tagesklinik für psychische Gesundheit im Alter des Agaplesion Elisabethenstifts Darmstadt und in der ambulanten psychotherapeutischen Behandlung Erfahrungen sammeln. Durch eine Zusatzausbildung im Bereich der Akzeptanz- und Commitmenttherapie festigte sich mein Verständnis einer gesund funktionierenen Psyche und wie man mittels verhaltenstherapeutische Methoden dahin kommt, sodass diese Therapieform einen Schwerpunkt meiner heutigen Arbeitsweise ausmacht.

Überblick über Ausbildung und Berufserfahrung

Ausbildung

2013-2018 Bachelorstudium Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg
2018-2020 Masterstudium Psychologie an der Universität Mannheim
2020-2024 Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin in Verhaltenstherapie an der Gesellschaft für Ausbildung in Psychotherapie Frankfurt
2024 Erlangung der Approbation und Eintragung ins Arztregister

 

Berufliche Tätigkeit

2020-2023 Agaplesion Elisabethenstift, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
2023-2024 Ausbildungsassistenz in den Praxen Susanne Wolf und Jasmin Kuppetz der Praxengemeinschaft Psychotherapie im Zentrum (PIZ Frankfurt)
seit 2024 Sicherstellungsassistenz in der Praxis Malin Stute-Glück in Frankfurt
seit 2026 Praxis Faize Bavli Darmstadt